Zur Besteuerung bei Gehaltsverzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers – Dobler & Partner in Freiburg informiert

Reduziert ein Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH sein Gehalt, zum Beispiel weil er das Konto nicht überziehen möchte, stuft das Finanzamt dies als fiktiven Zufluss ein und erhebt dafür Lohnsteuer. Zu dieser Situation hat das Bundesfinanzministerium (BFH) neue Vorschriften erlassen. Die Kanzlei Dobler & Partner in Freiburg informiert zu den Regelungen des BFH bei der Besteuerung im Fall von Gehaltsverzicht.

Zur Rechtslage bei der Besteuerung von Gehaltsverzicht – Dobler Partner in Freiburg berät

Dem BFH zufolge kommt es bei Gehaltsverzicht des beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers darauf an, wann der Verzicht erklärt wurde. Falls der Steuerpflichtige bereits vor der Entstehung seines Gehaltsanspruchs verzichtet, gilt dies als unentgeltliche Tätigkeit; es kommt dann nicht zum fiktiven Zufluss von Arbeitslohn. Daher sollte die Verzichtserklärung im Vorfeld schriftlich vereinbart werden.
Für die Lohnsteuer maßgeblich ist also die „Fälligkeit“: Ist zum Beispiel vertraglich festgelegt, dass der Anspruch auf das Gehalt (Festgehalt, Tantieme, Sonderzahlungen) erst mit Ablauf des Geschäftsjahres entsteht, steht es dem Geschäftsführer noch bis Ablauf des Geschäftsjahres offen, ob er darauf verzichtet, ohne steuerliche Nachteile befürchten zu müssen.
In welchen Fällen ein Gehaltsverzicht des Geschäftsführers anzuraten ist und wann ein Gehaltsverzicht mit einer sogenannten Besserungsoption (Anspruch des Gesellschafter-Geschäftsführer auf Nachzahlung, sobald die GmbH sich wirtschaftlich erholt hat) zu vereinbaren, prüfen wir gerne individuell für Sie.

Die Kanzlei Dobler & Partner in Freiburg informiert und berät Sie kompetent und zuverlässig zu allen Fragen des Steuerrechts und der Wirtschafts- und Rechtsberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

Dobler & Partner Partnerschaft mbB
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