Achtung! Durch einen Ferienjob kann das Kindergeld gefährdet sein! Ihre Kanzlei in Freiburg informiert über Neuregelungen

Mit Beginn der Sommerferien beginnt wieder die Zeit, in der sich viele Schüler, Studenten oder Auszubildende durch Ferienjobs ihr Taschengeld aufbessern wollen. Aber Achtung!

Der Deutsche Steuerberaterverband (DstV) warnt in einer aktuellen Pressemitteilung (27.6.2012), dass ein Ferienjob unter Umständen den Kindergeldanspruch aufs Spiel setzen kann. Dies betrifft allerdings nur die volljährigen Ferienjobber. Bisher gab es eine Hinzuverdienstgrenze von 8.004 Euro im Jahr. Wenn die Ferienjobber aber bereits eine Berufsausbildung oder ein Erststudium absolviert haben und dennoch weiter kindergeldberechtigt sind, gilt nun stattdessen eine zeitliche Beschränkung von 20 Arbeitsstunden pro Woche. Für die Monate, in denen diese Stundenzahl überschritten wird, erhalten die Eltern kein Kindergeld und keine Kinderfreibeträge!

Für Schüler und Studenten gilt weiterhin, dass sie für maximal zwei Monate im Jahr die Höchstgrenze von 20 Wochenarbeitsstunden überschreiten dürfen. Im Jahresdurchschnitt muss diese Grenze dann aber wieder eingehalten werden. Die Stundenzahl für Ferienjobber unter 18 Jahren, deren Eltern Kindergeld beziehen, ist nicht zeitlich begrenzt – allerdings gibt es hier strenge Auflagen des Arbeitsschutzes.

Wir beraten Sie gerne in allen Fragen des Steuerrechts und rund um das Thema Ferienjob. Rufen Sie uns an!