Ihre Steuerberater in Freiburg informieren über die neue Regelung zu den steuerlichen Folgen des Verzichts eines Gesellschafter-Geschäftsführers auf eine Pensionsanwartschaft

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 14.8.2012 (IV C 2 – S 274/10/10001) und unter Bezugnahme auf den Beschluss des Bundesfinanzhofes (BFH) vom 09.06.1997 (GrS 1/94 – BStBl 1998 II 307) eine für die Finanzverwaltung bindende Regelung hinsichtlich der steuerlichen Folgen des Verzichts eines Gesellschafter-Geschäftsführers (GGF) auf eine Pensionsanwartschaft erlassen.

Danach führt der vollständige oder teilweise Verzicht eines GGF auf eine Pensionsanwartschaft zu einem Zufluss von Einnahmen beim GGF und zu einer (beitragsgleichen) verdeckten Einlage in die Kapitalgesellschaft.

Die Bewertung der verdeckten Einlage richtet sich hierbei nach dem Teilwert der Pensionsanwartschaft des GGF im Verzichtszeitpunkt. Im Fall eines vollständigen Verzichts auf eine Pensionsanwartschaft liegt dementsprechend eine verdeckte Einlage in Höhe des bereits erdienten Anteils des Versorgungsanspruches vor. Bei einem teilweisen Verzicht bzw. einer Herabsetzung der Versorgungsanwartschaft ermittelt sich der Teilwert aus der Differenz zwischen den Barwerten der bereits erdienten und der (nach dem Teilverzicht) noch verbleibenden Versorgungsleistung, er kann bei Wertgleichheit auch einen Betrag von Null annehmen.

Für die Praxis bedeutet dies, dass die im Gesellschaftsverhältnis begründete Änderung von Pensionszusagen steuerrechtlich einheitlich geregelt wurde und dass, sofern der Verzicht richtig gestaltet ist, ertragssteuerliche Folgen ggf. vermieden werden können.

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